6 Tage Lofoten – Reiseroute mit dem Camper

Spektakuläre Berge, weiße Sandstrände, kleine Fischerdörfer und unzählige Wanderungen machen die Inselgruppe zu einem der schönsten Reiseziele Europas. Mit dem Camper reisen wir von Schweden nach Norwegen und erreichen die Lofoten über Narvik.

Tag 1: Ankunft auf den Lofoten

Nach der Fahrt durch die beeindruckende nordnorwegische Landschaft erreichen wir den Langstranda bei Narvik. Der lange Sandstrand liegt direkt am Wasser und bietet einen perfekten ersten Eindruck von Nordnorwegen.

Tag 2: Über Myrland nach Svolvær und Henningsvær

Am nächsten Morgen geht es weiter Richtung Lofoten. Die Straßen werden immer spektakulärer und hinter jeder Kurve wartet bereits das nächste Postkartenmotiv. Unser erstes Wanderziel ist der Flora Track bei Svolvær.

  • Strecke: ca. 4 km
  • Dauer: 1,5–2 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 250 m
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel

Der Weg führt durch die typisch norwegische Berglandschaft und belohnt uns mit einem wunderschönen Blick auf Svolvær, die umliegenden Inseln und das offene Meer. Perfekt als Einstieg in die Wanderwelt der Lofoten.

Das Wetter zeigt sich heute von seiner besten Seite. Blauer Himmel, kaum Wind und beste Fernsicht. Deshalb nutzen wir den Tag direkt für eine zweite Wanderung.

Zunächst fahren wir nach Kabelvåg, dem ältesten Fischerdorf der Lofoten. Die kleinen Häuser, die roten Rorbuer und die entspannte Atmosphäre machen den Ort besonders charmant. Anschließend geht es weiter nach Henningsvær. Das kleine Fischerdorf liegt auf mehreren Inseln und wird oft als das „Venedig der Lofoten“ bezeichnet.

  • Strecke: ca. 3 km
  • Dauer: 2 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 500 m
  • Schwierigkeit: mittel

Der Aufstieg ist zwar kurz, aber stellenweise recht steil. Oben angekommen werden wir mit einer der schönsten Aussichten der gesamten Reise belohnt. Das türkisfarbene Wasser, die kleinen Inseln von Henningsvær und die umliegenden Bergketten liegen uns zu Füßen. An diesem klaren Tag können wir sogar bis zum Festland blicken.

Tag 3: Gimsøya und Sauna-Auszeit in Kabelvåg

Heute wird das Wetter deutlich rauer. Regenwolken ziehen auf und die Temperaturen sinken spürbar. Wir fahren zunächst nach Gimsøya. Die Insel ist bekannt für ihre weiten Landschaften, weißen Strände und die kleine Kirche direkt am Meer. Selbst bei schlechtem Wetter hat die Insel ihren ganz eigenen Charme.

Da wir ohnehin einen entspannten Tag einlegen möchten, geht es anschließend zurück nach Kabelvåg. Dort gönnen wir uns einen Saunatag – genau das Richtige nach mehreren Tagen unterwegs in Wind und Wetter.

Die Nacht verbringen wir am Vik Beach. Der breite Sandstrand liegt wunderschön zwischen Bergen und Meer und bietet einen perfekten Stellplatz für die Nacht.

Tag 4: Flakstadøya und Moskenesøya

Heute fahren wir weiter in den südlichen Teil der Lofoten. Die Landschaft wird noch dramatischer. Steile Bergwände ragen direkt aus dem Meer und die Straßen schlängeln sich entlang der Küste.

  • Strecke: ca. 6 km
  • Dauer: 2–3 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 300 m
  • Schwierigkeit: leicht bis mittel

Der Weg führt über einen Pass und eröffnet bereits unterwegs fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Kvalvika Beach.
Der Strand liegt abgeschieden zwischen hohen Bergen und ist nur zu Fuß erreichbar. Goldener Sand, türkisfarbenes Wasser und die raue Bergkulisse machen diesen Ort zu einem echten Highlight – auch ohne Sonne.

Die Nacht verbringen wir in Sakrisøy. Das kleine Fischerdorf mit seinen gelben Fischerhütten gehört zu den bekanntesten Fotospots der Lofoten und liegt direkt zwischen Reine und Hamnøy.

Tag 5: Reinebringen und Mitternachtssonne

Der Wetterbericht verspricht endlich wieder Sonne. Deshalb fahren wir früh nach Reine für unsere letzte große Wanderung auf den Lofoten.

  • Strecke: ca. 2,5 km
  • Dauer: 2–3 Stunden
  • Höhenmeter: ca. 450 m
  • Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll

Über mehr als 1.900 Steinstufen geht es hinauf zum wohl bekanntesten Aussichtspunkt der Lofoten.
Oben angekommen eröffnet sich ein Panorama, das weltweit berühmt geworden ist. Tiefblaue Fjorde, schroffe Berge und die kleinen Inseln rund um Reine bilden eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst.

Zum Abschluss fahren wir zurück an den Skagsanden Beach. Der lange Sandstrand gehört zu den schönsten Stränden der Lofoten und ist besonders bei Fotografen beliebt. Hier verbringen wir unsere letzte Nacht auf den Inseln und genießen die Mitternachtssonne direkt vom Strand aus. Die Sonne taucht die Berge und das Meer in warme Goldtöne – ein perfekter Abschluss unserer Reise.

Tag 6: Fähre von Moskenes nach Bodø

Am nächsten Morgen heißt es Abschied nehmen. Von Moskenes aus geht es mit der Fähre zurück aufs Festland nach Bodø. Während die Lofoten langsam am Horizont verschwinden, lassen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.

Spektakuläre Wanderungen, kleine Fischerdörfer, wechselhaftes Wetter, endlose Straßen und unvergessliche Landschaften machen die Lofoten für uns zu einem der schönsten Reiseziele Europas.

6 Tage auf den Lofoten reichen aus, um die Highlights der Inselgruppe zu entdecken. Wer gerne wandert, die Natur liebt und mit wechselhaftem Wetter umgehen kann, wird hier eine der beeindruckendsten Landschaften Europas erleben.

Skandinavien

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