Die Höhe der Giralda, Sevillas berühmtem Glockenturm, der ursprünglich ein Minarett war
Orangen pro Jahr – Sevilla ist berühmt für ihre Bitterorangen, die für Marmelade und Parfum verwendet werden.
Durchschnitt im Winter – Sevilla ist eine der wärmsten Großstädte Spaniens im Winter, perfekt für Städtereisen in der Nebensaison

Land:
Stadtname:
Lage:
Fläche:
Einwohner:
Sprache:
Währung:
Klima:

Spanien
Sevilla
Südwestspanien
ca. 140 km²
ca. 690.000
spanisch
Euro
Mediterran, heiße Sommer, milde Winter


Casco Antiguo
Das historische Zentrum und Herz der Stadt. Hier schlägt Sevilla am lautesten: Kathedrale, Alcázar, die Giralda – und natürlich unzählige Tapasbars, kleine Boutiquen und Gassen, in denen man sich gerne verliert. Es ist touristisch, aber auch unglaublich schön und charmant. Wenn du Sevilla zum ersten Mal besuchst, wirst du hier die meiste Zeit verbringen.
Triana
Auf der anderen Seite des Guadalquivir liegt Triana – traditionell, lebendig, ein bisschen rebellisch. Ursprünglich das Viertel der Töpfer und Seefahrer, heute bekannt für Flamenco, Keramikwerkstätten und eine sehr authentische Bar-Szene. Abends herrscht hier eine ausgelassene Stimmung, besonders entlang der Calle Betis mit Blick auf den Fluss.
Los Remedios
Direkt südlich von Triana liegt Los Remedios, ein etwas ruhigeres, wohlhabenderes Viertel. Breite Straßen, schicke Wohnungen, viele Familien – und gleichzeitig die Heimat der Feria de Abril: einmal im Jahr verwandelt sich das Viertel in ein riesiges Festgelände voller Casetas, Musik und Tanz.
Macarena
Dieses Viertel ist ein Stück echtes Sevilla. Weniger touristisch, mit traditionellen Märkten wie dem Mercado de la Feria, vielen Kirchen und einer alternativen Szene mit Street Art und kleinen Bars. Wer Sevilla abseits der Postkartenmotive erleben will, ist hier goldrichtig.
San Pablo – Santa Justa
Hier schlägt der moderne Puls: Der Hauptbahnhof Santa Justa bringt dich schnell nach Madrid oder Málaga. Ansonsten ist das Viertel eher praktisch als malerisch – moderne Wohnblocks, Geschäftsstraßen, viel Verkehr.
Nervión
Das Geschäfts- und Shoppingviertel schlechthin. Große Einkaufszentren wie „Nervión Plaza“, Bürogebäude und das Stadion des FC Sevilla machen den Stadtteil zur modernen Seite der andalusischen Hauptstadt. Hier geht es urban und etwas hektischer zu.
Cerro-Amate
Ein eher bodenständiges Wohnviertel im Osten. Wenig touristisch, dafür authentisch andalusisch: kleine Bars, einfache Restaurants, viel Alltagsleben. Hier ist Sevilla ganz bei sich, abseits von Souvenirläden.
Distrito Sur
Im Süden der Stadt gelegen, mit Wohnvierteln, dem Stadion Benito Villamarín (Betis Sevilla) und viel Grün drumherum. Ruhiger als das Zentrum, aber dennoch gut angebunden.
Bellavista – La Palmera
Am südlichen Stadtrand gelegen, mit Villen, grünen Alleen und Teilen der Universität von Sevilla. Hier ist es eher exklusiv und gemütlich. Wer Ruhe sucht, findet hier eine angenehme Balance zwischen Stadtleben und Natur.

  • Kathedrale von Sevilla & Giralda
  • Real Alcázar
  • Archivo de Indias
  • Metropol Parasol (Las Setas)
  • Plaza Nueva
  • Museo de Bellas Artes
  • Basilika de la Macarena
  • Puerta de la Macarena (Stadttor)
  • Mercado de la Feria
  • Hospital de las Cinco Llagas
  • Parque de María Luisa
  • Plaza de España
  • Museo Arqueológico
  • Estadio Benito Villamarín (Real Betis)
  • Castillo de San Jorge (Keramikmuseum)
  • Calle Betis (Flusspromenade)
  • Mercado de Triana
  • Keramikwerkstätten und -läden
  • Feria de Abril (Festgelände, im April)
  • Parque de los Príncipes
  • Estadio Ramón Sánchez Pizjuán
  • Nervión Plaza (Shoppingcenter)

Kathedrale von Sevilla & Giralda

📍Casco Antiguo



Calle de La Feria

📍Macarena

Calle Betis

📍Triana



Real Alcázar

📍Casco Antiguo

Plaza de España

📍Casco Antiguo



Metropol Parasol 

📍Casco Antiguo

Parque de María Luisa 

📍Distrito Sur



Casa De Pilatos

📍Casco Antiguo


Sevilla ist eine Stadt voller Lebensfreude, Geschichte und Leidenschaft – und das spürt man an jeder Ecke. Von prunkvollen Palästen über enge Gassen voller Orangenbäume bis hin zu versteckten Märkten und Flamenco-Bars: Sevilla hat viele Gesichter. In drei Tagen kannst du einen großartigen Mix erleben – einmal die weltberühmten Highlights im Zentrum, dann geheime Ecken abseits der Touristenpfade und schließlich das echte, traditionelle Sevilla, so wie es die Einheimischen leben.

Tag 1 – Ankommen in Sevilla

Morgens
Starte im Barrio Santa Cruz mit einem Bummel durch die engen Gassen. Danach gleich zu den großen Highlights: Kathedrale und Giralda besichtigen – der Blick vom Turm über die Stadt ist grandios.

Mittags
Nach dem Mittagessen in einen der Tapas-Bars lohnt sich ein Bummel durch die Straßen: In kleinen Boutiquen und Läden lässt es sich entspannt shoppen und das Viertel weiter auf sich wirken lassen.

Abends
Der Tag endet an den Setas de Sevilla. Von unten wirkt die Holzkonstruktion futuristisch, von oben bietet sie einen wunderschönen Blick über die Stadt. Da es abends sehr voll wird, empfiehlt sich eine Reservierung für die Aussichtsplattform.

Tag 2 – Touri-Sevilla

Morgens
Der Tag beginnt früh in den Murillo-Gärten und führt weiter durch den Parque de María Luisa bis zur Plaza de España – morgens am schönsten und noch nicht überlaufen.


Mittags
Weiter geht’s zum Real Alcázar, wo sich eine frühzeitige Buchung wirklich lohnt. Danach bietet das Palacio de las Dueñas eine entspannte, ruhigere Ergänzung.


Abends
Den Tag lässt man idealerweise am Torre del Oro ausklingen. Direkt am Fluss bietet er einen wunderbaren Platz, um den Sonnenuntergang über dem Guadalquivir zu genießen.

Tag 3 – die andere Seite

Morgens
Der Tag startet in der Casa de Pilatos. Danach geht es ins Feria-Viertel, weiter über die Puente de la Barqueta und am Monasterio de la Cartuja entlang – eine ruhigere, authentische Seite Sevillas.

Mittags
Weiter geht es ins Triana-Viertel auf der anderen Seite des Flusses – berühmt für seine Keramikwerkstätten und Flamenco-Läden. Perfekt zum Stöbern, Entdecken und Einfangen echter Sevillanokultur.

Abends
Am Abend lohnt sich erneut ein gemütlicher Moment am Fluss, um den Sonnenuntergang zu genießen. Zum Essen bietet sich das Restaurant San Marco an. Und wenn es geöffnet ist, rundet ein Besuch der Installation Naturaleza Encendida im Alcázar den Tag stimmungsvoll ab.

Am einfachsten ist Taxi: Direkt am Flughafen verfügbar, ca. 15–20 Minuten ins Zentrum, unkompliziert – zurück zum Flughafen stehen an der Giralda viele Taxis bereit. Wir haben uns für diese Variante entschieden.
Alternativ: Bus EA zur Plaza de Armas (ca. 35 Minuten) oder Mietwagen nur bei Ausflügen außerhalb der Stadt.

Budget-Reisende: ca. 50–80 € pro Tag (Hostel 20–40 €, Tapas 2–3 € pro Stück, viele kostenlose Sehenswürdigkeiten)
Mittelklasse: ca. 120–180 € (Hotel 70–120 €, Essen im Restaurant 15–25 €, Eintritte für Alcázar & Kathedrale ca. 25 € zusammen)
Luxus: ab 200 € (Boutique-Hotels oder Paradores, gehobene Küche, private Führungen)

Kostenlos erlebbar:
Plaza de España & Parque de María Luisa
Metropol Parasol (unten; Aufstieg zur Plattform kostet Eintritt)
Spaziergänge durch Triana, Barrio Santa Cruz, Macarena
viele Kirchen außerhalb der Kathedrale

Eintritt erforderlich:
Kathedrale & Giralda (ca. 12–15 €)
Real Alcázar (ca. 14–15 €)
Metropol Parasol Aussichtsplattform (ca. 5 €)
Flamenco-Shows (ca. 15–40 € je nach Location)
Museen wie Archivo de Indias oder Museo de Bellas Artes

Tortilla de Patatas – klassisches spanisches Kartoffelomelett
Salmorejo – dicke Tomatensuppe mit Ei und Serrano-Schinken
Espinacas con Garbanzos – Spinat mit Kichererbsen
Pimientos de Padrón – kleine grüne Paprika, gebraten mit Olivenöl und Salz
Gambas al Ajillo – Garnelen in Knoblauchöl
Flamenquín – dünnes Fleisch, gefüllt mit Schinken und Käse, paniert und frittiert
Rabo de Toro – Ochsenschwanz, langsam geschmort
Pescaíto Frito – kleine frittierte Fische
Churros con Chocolate – frittierte Teigstangen mit dickflüssiger Schokolade
Torrijas – spanischer French Toast
Vino Fino / Sherry – trockener Sherry, perfekt zu Tapas
Rebujito – erfrischender Cocktail aus Sherry und Limonade

Semana Santa (Osterwoche): große Prozessionen, religiös und emotional.
Feria de Abril (zwei Wochen nach Ostern): Volksfest mit Flamenco, Casetas, Pferdeparaden.
Corpus Christi (Mai/Juni): farbenfrohe Prozessionen.
Bienal de Flamenco (alle zwei Jahre, Herbst): das wichtigste Flamenco-Festival der Welt.
Weihnachtszeit: stimmungsvolle Märkte, Lichter und Krippenspiele.


Sevilla ist ein wahres Paradies für Architekturbegeisterte: von den prächtigen Palästen wie dem Real Alcázar über die gotische Kathedrale bis hin zu versteckten Innenhöfen und maurischen Details in den Gassen. Wer gerne zu Fuß unterwegs ist, kommt hier voll auf seine Kosten – an einem Tag können schnell 20.000–30.000 Schritte zusammenkommen. Trotzdem sind alle Sehenswürdigkeiten gut erreichbar, und das Laufen durch die engen Gassen, blühenden Innenhöfe und weitläufigen grünen Gärten macht einfach Freude.

Allerdings sollte man Sommerbesuche meiden, wenn die Temperaturen leicht über 40 °C steigen. Frühling ist die beliebteste Zeit, daher sehr voll. Wer Sevilla etwas ruhiger genießen möchte, ist Ende Herbst oder im Winter am besten beraten.