Oslofjord: Oslos schönste Perspektive vom Wasser

Wer Oslo besucht, sollte sich eines nicht entgehen lassen: eine Fahrt über den Oslofjord.
Vom Wasser aus zeigt sich die norwegische Hauptstadt von ihrer schönsten Seite – modern und lebendig am Ufer, ruhig und naturverbunden dahinter.
Zwischen Inseln, Wäldern und kleinen Holzhäusern gleitet das Boot durch ein Panorama, das gleichzeitig urban und ganz ursprünglich wirkt.

Der Oslofjord ist kein klassischer, tiefer Fjord wie in Westnorwegen – eher eine weite, ruhige Bucht mit unzähligen kleinen Inseln.
Doch genau das macht ihn so besonders: Die Stadt reicht bis ans Wasser, und schon wenige Minuten nach dem Ablegen ist man mitten in der Natur.
Auf der Fahrt ziehen bunte HolzhäuserSegelboote und grüne Inseln vorbei, während in der Ferne die Skyline mit Oper, Barcode-Viertel und Festung Akershus kleiner wird.
Der Wind riecht nach Salz und Holz, und das Licht über dem Wasser verändert sich ständig – mal golden, mal silbern, mal ganz still.

Es gibt mehrere Wege, den Oslofjord zu erkunden – je nach Zeit, Budget und Interesse:

1. Die klassische Fjordrundfahrt
  • Start: meist am Pier 3 bei Aker Brygge
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Preis: ab ca. 40–50 €
  • Inhalt: Eine gemütliche Bootstour mit Kommentaren (auf Englisch), vorbei an Inseln wie Hovedøya, Gressholmen und Lindøya.
  • Oft wird ein kleiner Stopp eingelegt, um die Aussicht zu genießen.

Tipp: Die traditionelle Holzseglerfahrt mit alten Schiffen ist besonders schön.

2. Mit der Fähre zu den Inseln

Wenn du es spontaner und günstiger magst, kannst du einfach eine öffentliche Fähre nehmen – sie gehört zum normalen Nahverkehr!

  • Abfahrt: ebenfalls Aker Brygge
  • Linien: z. B. B1B2B3 (Ruter-Fähren)
  • Preis: ca. 4 €, also ein normales ÖPNV-Ticket.
  • Stopps: HovedøyaGressholmenLindøyaBleikøya – alle mit Stränden, Wäldern und Spazierwegen.
3. Private Boots- und Kajaktouren

Wer Oslo ganz individuell erleben will, kann kleine Privattouren oder Kajakfahrten buchen.
Gerade im Sommer sind die Abendstunden auf dem Fjord magisch – wenn die Sonne tief steht und das Licht über die Inseln fällt.

  • Sonnenuntergang: Der Himmel färbt sich rosa und gold, und die Stadt spiegelt sich im Wasser.
  • Blick auf die Oper und das Barcode-Viertel: Besonders eindrucksvoll beim Ablegen.
  • Festung Akershus: Vom Wasser aus wirkt sie wie ein stiller Wächter über der Stadt.
  • Die kleinen Inseln: Jede hat ihren eigenen Charakter – von naturbelassen bis charmant bewohnt.

Eine Fjordfahrt in Oslo ist viel mehr als eine Bootstour – es ist eine kleine Auszeit mitten in der Stadt.
Man spürt die Ruhe des Wassers, das Spiel des Lichts und diesen typisch norwegischen Einklang zwischen Mensch und Natur.
Ob du nur zwei Stunden unterwegs bist oder den ganzen Tag auf den Inseln verbringst:
Vom Wasser aus versteht man, warum Oslo so besonders ist.

Oslo

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