Millionen Gläser Guinness werden weltweit täglich getrunken
Bücher befinden sich in der Long Room Library im Trinity College 
Pubs gibt es in Dublin

Land:
Stadtname:
Lage:
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Währung:
Klima:

Irland
Dublin
Ostküste Irland
ca. 115 km²
ca. 600.000
englisch, irisch
Euro
mild, ozeanisch – kühle Sommer, milde Winter, oft wechselhaft


Temple Bar
Das bekannteste Viertel Dublins – laut, bunt und immer voller Touristen. Pubs, Livemusik und Straßenkünstler prägen das Viertel. Wer Irlands Nachtleben erleben will, ist hier genau richtig. Tagsüber etwas überlaufen, aber abends ein echtes Erlebnis für Musik- und Pub-Fans.
Trinity College
Rund um die Uni pulsiert das studentische Leben. Die Grafton Street lädt mit Straßenmusikern, Cafés und Shops zum Bummeln ein. Außerdem kann man das Trinity College mit dem berühmten Book of Kells besuchen. Ein lebendiges Viertel, das touristisch ist, aber trotzdem entspannt wirkt.
Docklands
Früher Industriegebiet, heute hip und modern. Gläserne Bürogebäude, schicke Restaurants und Bars entlang der Kanäle. Perfekt für einen Spaziergang am Wasser, Fotos oder Drinks im Sonnenuntergang. Eher ruhig am Tag, lebendig in den Abendstunden.
Smithfield
Smithfield ist im Wandel: alte Gebäude treffen auf trendige Bars, Restaurants und Galerien. Abends wird es lebendig, tagsüber kann man die Mischung aus Historie und modernem Flair genießen. Besonders sehenswert ist der Smithfield Square und die nahegelegene Jameson Distillery. Kreativ und urban, ohne zu touristisch zu sein.
StoneyBatter
Klein, kreativ und richtig charmant. Stoneybatter ist ein ehemaliges Arbeiterviertel, das heute von jungen Familien und Künstlern geprägt wird. Hier gibt es süße Cafés, kleine Shops und coole Street Art. Ruhiger als Temple Bar, aber lebendig genug für einen entspannten Vormittagsspaziergang.
Northside
Die nördliche Seite der Stadt wirkt bodenständig und authentisch. Hier liegt die berühmte O’Connell Street mit Shops, Cafés und dem Spire, dem riesigen Wahrzeichen Dublins. Es ist eher laut, geschäftig und weniger touristisch, aber perfekt, um das echte Stadtleben zu spüren.
St. Stephens Green
Elegantes Viertel rund um den großen Park. Grün, ruhig und gehoben, perfekt zum Entspannen. Viele Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein. Hier merkt man richtig, dass Dublin auch gemütlich und entspannt sein kann.
Portobello
Ein ruhiges, charmantes Wohnviertel entlang des Grand Canal. Bunte Häuser, kleine Cafés und gemütliche Boutiquen machen Portobello perfekt für einen entspannten Spaziergang. Ruhig, kreativ und ideal, wenn man ein bisschen abseits der Touristenpfade sein möchte.
The Liberties
Historisch, etwas rauer und authentisch. Hier gibt es alte Kirchen, Handwerksläden und den Guinness Storehouse, eines der Highlights Dublins. Wer Geschichte liebt, fühlt sich hier wohl. Kreativ, bodenständig und etwas weniger überlaufen als die Innenstadt.

  • O’Connell Street mit dem Spire
  • General Post Office (GPO)
  • Dublin Writers Museum
  • Croke Park Stadium
  • Trinity College & Book of Kells
  • Long Room Library
  • Grafton Street
  • Molly Malone Statue
  • Samuel Beckett Bridge
  • Jeanie Johnston Tall Ship & Famine Museum
  • Convention Centre Dublin
  • moderne Architektur
  • Temple Bar Pub
  • Irish Film Institute
  • Temple Bar Gallery + Studios
  • Guinness Storehouse
  • St. Patrick’s Cathedral
  • Christ Church Cathedral
  • Teeling Whiskey Distillery
  • Jameson Distillery Bow St.
  • Smithfield Square
  • Lighthouse Cinema

The Spire

📍Northside



Botanic Gardens

📍Glasnevin

Bad Bobs

📍Temple Bar



Roe & Coe

📍The Liberties

Guinness Brewery

📍The Liberties



Epic Museum

📍Northside

Mulligans

📍Trinity College



St. Patricks Cathedral

📍St. Stephens Green


Dublin ist eine Stadt voller Kontraste: lebendige Pubs treffen auf ruhige Parks, Geschichte auf moderne Architektur und quirliges Stadtleben auf Natur direkt vor den Toren der Stadt. Wer drei Tage hier verbringt, bekommt nicht nur einen guten Überblick, sondern erlebt auch die vielen unterschiedlichen Facetten der irischen Hauptstadt – von Kultur und Geschichte über Natur bis hin zum typischen Guinness-Abend.

Tag 1 – Klassiker in der City

Morgens
Start in der Northside auf der O’Connell Street. Dort wartet der Spire, das General Post Office und ein erster Eindruck vom lebhaften Dublin.


Mittags
Ab ins Trinity College – die berühmte Bibliothek mit dem Book of Kells ist ein absolutes Highlight. Danach ein Bummel über die Grafton Street mit Straßenmusik und Cafés.

Abends
Erst Kultur im EPIC Museum, wo man spielerisch in die Geschichte der irischen Auswanderer eintaucht. Zum Abschluss geht es ins lebendige Temple Bar Viertel – Pubs, Livemusik und das volle Dublin-Feeling.

Tag 2 – Ausflug nach Howth

Morgens
Mit dem Zug oder Bus raus nach Howth, ein malerisches Fischerdorf am Meer. Frische Luft, kleine Hafenatmosphäre und erste Blicke auf die Klippen.

Mittags
Wanderung entlang der berühmten Howth Cliff Walks – atemberaubende Ausblicke auf die Küste und die Irische See. Perfekt, um Natur und Ruhe zu genießen.

Abends
Nach der Bewegung ein leckeres Seafood-Dinner direkt am Hafen. Fisch schmeckt hier so frisch wie kaum woanders. Danach entspannt zurück nach Dublin.

Tag 3 – Grün und Guinness

Morgens
Besuch im Botanischen Garten. Gleich daneben liegt der Glasnevin Cemetery, einer der beeindruckendsten Friedhöfe Europas mit viel Geschichte.

Mittags
Zeit für ein bisschen Kunst, Whiskey und Design bei Roe & Co Distillery & Cocktail Experience. Hier bekommt ihr ein Whiskeytasting, sowie einer Cocktailschulung.

Abends
Zum großen Finale ins Guinness Storehouse. Hier erfährt man alles über das Kultbier – und das Beste: ein frisch gezapftes Guinness mit Aussicht auf Dublin in der Gravity Bar.


Bus Airlink 747 / 757 → Direktverbindung vom Flughafen ins Stadtzentrum. Fahrzeit ca. 30–40 Minuten, Preis ca. 7 €–8 €.
Taxi oder Uber → Direktfahrt ins Stadtzentrum in 20–30 Minuten, Kosten ca. 25–35 €.
Mietwagen → Flexibel, aber das Parken in der Innenstadt ist teuer und oft schwierig.

Sparsam: 130 € – günstiges Hostel, Streetfood und ein, zwei Museen.
Mittelklasse: 225 € – gutes Hotel, nette Restaurants und mehrere Sehenswürdigkeiten.
Luxus: 355 € – Top-Hotels, Fine Dining und exklusive Erlebnisse.

Kostenlos erlebbar:
O’Connell Street mit dem Spire
Temple Bar (zum Bummeln & Atmosphäre genießen)
St. Stephen’s Green Park
Phoenix Park mit freilaufenden Hirschen
Merrion Square Park und die bunten Türen der Georgian Houses
National Museum of Ireland (verschiedene Abteilungen, kostenloser Eintritt)

Eintritt erforderlich:
Trinity College & Book of Kells (ca. 16 €)
Guinness Storehouse (ca. 22–28 € je nach Ticket)
Jameson Distillery (ca. 25 € für Tour + Tasting)
Roe & Co Distillery (ca. 25 € für Tour + Tasting)
EPIC The Irish Emigration Museum (ca. 17 €)
Dublin Castle (ca. 8 €)
Christ Church Cathedral (ca. 9 €)
St. Patrick’s Cathedral (ca. 9 €)

Irish Stew – ein deftiger Eintopf mit Lamm, Kartoffeln und Gemüse
Fish & Chips – frisch aus der Fritteuse, am besten in einem traditionellen Pub.
Boxty – herzhafte Kartoffelpuffer, oft mit Fleisch oder Gemüse gefüllt
Coddle – ein traditioneller Eintopf mit Wurst, Speck, Kartoffeln und Zwiebeln
Soda Bread – das klassische irische Sodabrot, oft als Beilage serviert
Full Irish Breakfast – mit Würstchen, Speck, Eiern, Black Pudding, Bohnen und Toast
Guinness Stew – langsam geschmortes Fleisch in einer Guinness-Soße, kräftig und würzig

Tradfest Dublin (Januar) – irische traditionelle Musik, Tanz und Kultur.
Dublin International Film Festival (Februar – März) – aktuelle Filme, Premieren und Special Events.

St. Patrick’s Day (17. März) – das größte Fest Irlands: Umzüge, Musik, grüne Dekorationen, Pubs und Straßenfeiern in der ganzen Stadt.
Bloomsday (16. Juni) – Feier des Lebens und Werkes von James Joyce, besonders rund um die Innenstadt und das Trinity College.
Dublin Theatre Festival (September – Oktober) – hochkarätige Theaterproduktionen und Performances.
Dublin Fringe Festival (September) – experimentelles Theater, Musik und Kunst, oft an ungewöhnlichen Orten.
Christmas Markets & Winter Festival (Dezember) – festliche Märkte, Eisbahnen und Lichter in der Innenstadt.

In Dublin (und ganz Irland) wird mit Euro bezahlt. Kartenzahlung ist weit verbreitet: In fast allen Geschäften, Restaurants, Cafés und für Tickets kann man Kontaktlos, mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen. Nur bei sehr kleinen Ständen, manchen Pubs oder auf Märkten empfiehlt es sich, ein paar Bargeldscheine oder Münzen dabei zu haben.
Die meisten Geldautomaten (ATMs) akzeptieren internationale Karten, sodass Bargeld leicht verfügbar ist, falls nötig.

Pub-Kultur – Treffpunkt für Musik, Gespräche und Gemeinschaft – ein wichtiger Teil des Lebensgefühls.
Herzlichkeit – Iren sind offen, humorvoll und schätzen ehrliches Interesse.
Tradition & Stolz – Geschichte, Literatur und Musik sind tief mit der nationalen Identität verbunden.
Pubs – Es ist üblich, selbst an die Bar zu gehen und zu bestellen; Trinkgeld 10 % ist angemessen.



Dublin ist eine Stadt voller Energie, Geschichte und unverwechselbarem irischen Charme. Zwischen historischen Gebäuden, lebhaften Pubs und kreativen Vierteln wie Temple Bar oder St. Stephen’s Green gibt es ständig Neues zu entdecken. Das Essen ist typisch irisch, von herzhaften Gerichten bis zu frischen Meeresfrüchten.
Wer die Umgebung erkunden möchte, findet schnell Zugang zu den grünen Hügeln der Wicklow Mountains, malerischen Küstenorten wie Howth oder kulturellen Highlights wie Glendalough.
Dublin eignet sich besonders für Kulturinteressierte, Pub-Liebhaber, Musik- und Literaturfans sowie alle, die eine Stadt mit lebendigem Alltag und freundlicher Atmosphäre erleben wollen. Weniger geeignet ist die Stadt für Reisende, die absolute Ruhe oder Strandurlaub suchen.