Zwischen Ozean und Metropolen

Reisezeitraum:
Dauer:
Reiseart:
Transport:
Strecke:
Wetter:
Bekannt für:
Wertung:
25.12.2025 – 04.01.2026
11 Tage
Roadtrip Ostküste
Flug, Campervan
ca. 1.550 km
Warm, Mildes Klima
Metropolen & Natur
★★★★★
Besucher jährlich empfängt der Bondi Beach in Sydney
von Australien sind Wüste oder Halbwüste
lang ist die Great Ocean Road in Victoria

Infos


Northern Territory

Northern Territory ist perfekt für alle, die Australien wild, weit und ursprünglich erleben wollen. Wenn du Roadtrips liebst, endlose Outback-Landschaften, Sonnenuntergänge am Uluru und echtes Abenteuergefühl – dann bist du hier genau richtig. Auch Naturfans kommen voll auf ihre Kosten: Der Kakadu National Park begeistert mit Wasserfällen, Billabongs und uralter Felskunst, während du im Nitmiluk National Park durch die Katherine Gorge paddeln kannst.
Kurz gesagt: Wer Weite, Natur und ein bisschen „Wildnis-Vibe“ sucht, wird das NT lieben.

Wenn du auf hippe Cafés, Shopping, Strandtage mit türkisblauem Wasser und eine große Auswahl an Städten stehst, könnte Northern Territory dich etwas herausfordern. Hier geht es weniger um Lifestyle und mehr um Landschaft. Die Distanzen sind riesig, Orte liegen weit auseinander, und Luxus ist eher rar gesät. Wer Actionparks, Großstadtflair oder Party-Hotspots sucht, ist in anderen Bundesstaaten vermutlich besser aufgehoben.

Northern Territory ist das „echte Outback“ Australiens. Hier wirkt alles größer, wilder und ursprünglicher. Während Bundesstaaten wie Queensland oder New South Wales für Strände bekannt sind, steht das NT für rotes Herzland, Schluchten und tropische Nationalparks.

Ein absolutes Highlight ist natürlich der Uluru im Uluru-Kata Tjuta National Park – spirituelles Zentrum Australiens und einer der magischsten Orte des Landes. Dazu kommen Orte wie der Kings Canyon mit seinen Felsformationen oder die tropische Wildnis im Kakadu National Park.

Was das NT wirklich unterscheidet?

  • Extrem geringe Bevölkerungsdichte
  • Starke indigene Kultur und Geschichte
  • Kontraste zwischen rotem Outback im Süden und tropischem Top End im Norden
  • Dieses Gefühl, wirklich „am Ende der Welt“ zu sein

Hier spürst du Australien noch einmal ganz anders – rau, intensiv und beeindruckend still.

Top End (Darwin & Kakadu)
Tropisches Klima mit zwei Jahreszeiten:

  • Trockenzeit (Mai–Oktober): Angenehm warm, wenig Regen – perfekte Reisezeit.
  • Regenzeit (November–April): Sehr heiß, hohe Luftfeuchtigkeit, teils heftige Regenfälle und überschwemmte Straßen.

Red Centre (Uluru & Alice Springs)
Wüstenklima:

  • Sehr heiße Sommer (über 40 °C sind keine Seltenheit)
  • Kühler Winter mit milden Tagen und kalten Nächten

Beste Reisezeit insgesamt: Mai bis September. Dann ist es im Norden trocken und im roten Zentrum angenehm warm – ideal für Roadtrips und Wanderungen.

South Australia

South Australia ist ideal für Genießer. Wenn du guten Wein, weite Landschaften, entspannte Städte und weniger Massentourismus magst, wirst du diesen Bundesstaat lieben. Rund um Adelaide geht es deutlich ruhiger zu als in Sydney oder Melbourne – perfekt für alle, die Australien etwas entspannter erleben möchten.

Naturfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Auf Kangaroo Island erwarten dich wilde Küsten, Seelöwen und irre Felsformationen. Die Flinders Ranges bieten beeindruckende Outback-Landschaften – nur zugänglicher und kompakter als im Northern Territory. Und Weinliebhaber? Das Barossa Valley ist eines der bekanntesten Weinanbaugebiete Australiens.

Wenn du Großstadttrubel, ikonische Wahrzeichen wie das Opernhaus oder tropische Traumstrände suchst, könnte South Australia dir etwas zu ruhig sein. Auch wer möglichst viel „Action“ und extreme Kontraste in kurzer Zeit erleben möchte, findet anderswo vielleicht mehr Highlights auf engem Raum. Hier läuft alles ein bisschen langsamer – was genau der Reiz ist, aber eben nicht für jeden.

South Australia wird oft unterschätzt – und genau das macht es so spannend. Der Staat verbindet Kulinarik, Natur und Weite auf eine sehr entspannte Art. Was ihn besonders macht:

  • Viel Wildlife ohne große Menschenmassen (vor allem auf Kangaroo Island)
  • Weltklasse-Weinregionen wie das Barossa Valley oder McLaren Vale
  • Dramatische Outback-Landschaften in den Flinders Ranges
  • Die spektakuläre Küstenstraße der Eyre Peninsula
  • Eine kreative, festivalreiche Hauptstadt mit Adelaide

Im Vergleich zu anderen Bundesstaaten wirkt South Australia erwachsener, ruhiger und genussorientierter. Weniger „Bucket List“, mehr echtes Reisegefühl.

Adelaide & Süden:

  • Heiße, trockene Sommer (Dezember–Februar)
  • Milde Winter (Juni–August) mit etwas Regen

Outback & Norden:

  • Sehr heiße Sommer (oft über 40 °C)
  • Angenehme Temperaturen im australischen Winter

Beste Reisezeit:
März bis Mai (Herbst) und September bis November (Frühling).
Dann ist es angenehm warm, die Weinregionen sind wunderschön und perfekt für Roadtrips – ohne extreme Hitze.

Queensland

Queensland ist perfekt für Sonnenanbeter, Strandliebhaber und alle, die Australien von seiner tropischen Postkarten-Seite erleben wollen. Wenn du vom Schnorcheln am Great Barrier Reef träumst, an weißen Traumstränden wie auf Whitehaven Beach entspannen möchtest oder durch uralten Regenwald im Daintree Rainforest wandern willst – dann bist du hier goldrichtig.

Auch Roadtrip-Fans lieben Queensland: Die Strecke entlang der Küste ist abwechslungsreich, tropisch und voller Highlights. Und wer Lust auf Surfer-Vibes und Skyline mit Meerblick hat, wird die Gold Coast feiern.

Wenn du eher raue Outback-Landschaften, kühles Klima oder kulturelle Großstadtszenen suchst, könnte Queensland dir fast zu „Beachy“ sein. In der Hochsaison kann es in beliebten Regionen ziemlich touristisch werden. Und die tropische Hitze samt hoher Luftfeuchtigkeit im Norden ist definitiv nicht jedermanns Sache.

Queensland nennt sich nicht umsonst „Sunshine State“. Hier dreht sich vieles um Sonne, Meer und Naturwunder. Was Queensland einzigartig macht:

  • Das weltberühmte Great Barrier Reef – das größte Korallenriff der Welt
  • Tropisches Klima im Norden mit Regenwald, Wasserfällen & Palmen
  • Trauminseln wie die Whitsundays mit Whitehaven Beach
  • Wildlife-Erlebnisse im Daintree Rainforest
  • Surfer-Lifestyle an der Gold Coast

Im Vergleich zu anderen Bundesstaaten wirkt Queensland tropischer, wärmer und entspannter. Während Victoria eher kulturell geprägt ist und South Australia für Wein steht, ist Queensland ganz klar: Sommerfeeling.

Queensland ist riesig – und das Klima unterscheidet sich stark zwischen Süden und Norden.

Süd-Queensland (Brisbane, Gold Coast)

  • Warme Sommer (Dezember–Februar)
  • Milde Winter (Juni–August)
  • Ganzjährig gut bereisbar

Nord-Queensland (Cairns, Daintree)

  • Tropisches Klima
  • Trockenzeit (Mai–Oktober): Beste Reisezeit – warm, sonnig, wenig Regen
  • Regenzeit (November–April): Sehr heiß, hohe Luftfeuchtigkeit, tropische Schauer

Beste Gesamtzeit: Mai bis Oktober – besonders für das Great Barrier Reef und Nord-Queensland ideal.

New South Wales

New South Wales ist perfekt, wenn du „klassisches Australien“ erleben willst. Hier findest du viele Highlights, Traumstrände, beeindruckende Natur und eine der spannendsten Städte der Welt: Sydney. Das Sydney Opera House, die Harbour Bridge, Surfer-Vibes an Bondi Beach – all das liegt hier ganz nah beieinander. Aber NSW kann auch anders: Die Blue Mountains bieten spektakuläre Natur nur wenige Stunden von Sydney entfernt. Und weiter nördlich wartet mit Byron Bay entspannter Hippie-Charme und einer der schönsten Küstenabschnitte des Landes.
Kurz gesagt: NSW ist ideal für alle, die eine Mischung aus Stadt, Strand und Natur suchen – ohne extreme Distanzen.

Wenn du möglichst wenig Tourismus willst oder abgelegenes Outback-Feeling suchst, könnte New South Wales dir stellenweise zu belebt sein – besonders rund um Sydney. Auch Budget-Reisende merken schnell: Die beliebtesten Orte haben ihren Preis.

New South Wales ist vielseitig wie kaum ein anderer Bundesstaat. Hier bekommst du die volle Australien-Bandbreite auf relativ engem Raum:

  • Weltstadtflair in Sydney
  • Endlose Strände an der Ostküste
  • Dramatische Felslandschaften in den Blue Mountains
  • Entspannte Küstenorte wie Byron Bay
  • Weinregionen wie das Hunter Valley

Im Vergleich zu Queensland ist NSW weniger tropisch, im Vergleich zu Victoria sonniger – und insgesamt wirkt es wie der perfekte Allrounder.

New South Wales hat überwiegend gemäßigtes Klima.

Küste & Sydney:

  • Warme Sommer (Dezember–Februar)
  • Milde Winter (Juni–August)
  • Ganzjährig gut bereisbar

Inland:

  • Heißere Sommer
  • Kältere Winter (teilweise Frost in höheren Lagen)

Beste Reisezeit:
September bis November (Frühling) und März bis Mai (Herbst).
Angenehme Temperaturen, weniger extrem heiß – ideal für Stadt, Strand und Wanderungen.

Victoria

Victoria ist perfekt für alle, die Kultur, Kulinarik und Natur auf kleinem Raum kombinieren möchten. Die Hauptstadt Melbourne gilt als kreativste Stadt Australiens – mit Street Art, Cafékultur, Festivals und einer riesigen Food-Szene. Dazu kommt eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt: Die legendäre Great Ocean Road mit den berühmten Twelve Apostles, Wanderungen im Grampians National Park oder Pinguine beobachten auf Phillip Island. Alles ist relativ nah beieinander – perfekt für einen abwechslungsreichen Roadtrip ohne endlose Distanzen.

Wenn du konstantes Badewetter suchst, bist du hier falsch. Victoria ist bekannt für sein wechselhaftes Klima („four seasons in one day“ ist hier kein Witz). Auch wer tropisches Feeling oder Outback pur erwartet, sollte eher Richtung Queensland oder Northern Territory schauen.

Was den Staat besonders macht:

  • Kreatives, europäisch angehauchtes Flair in Melbourne
  • Spektakuläre Küstenlandschaften entlang der Great Ocean Road
  • Beeindruckende Wandergebiete im Grampians National Park
  • Die berühmte Pinguin-Parade auf Phillip Island
  • Weinregionen wie das Yarra Valley

Im Vergleich zu New South Wales ist Victoria etwas kompakter und kulturell vielleicht noch einen Tick ausgeprägter. Hier geht es weniger um ikonische Wahrzeichen – und mehr um Atmosphäre.

Victoria hat gemäßigtes Klima, aber mit starken Schwankungen.

  • Sommer (Dezember–Februar): Warm bis heiß, ideal für Roadtrips
  • Herbst (März–Mai): Mild und wunderschöne Farben – perfekte Reisezeit
  • Winter (Juni–August): Kühl, in den Alpen sogar Schnee
  • Frühling (September–November): Wechselhaft, aber angenehm

Beste Reisezeit:
März bis Mai und Oktober/November – angenehme Temperaturen und weniger extreme Wetterumschwünge.

Western Australia

Western Australia ist perfekt für alle, die Weite lieben. Wenn du endlose Strände ohne Menschenseele, Roadtrips über tausende Kilometer und dieses Gefühl von „hier hört die Welt auf“ suchst – dann wirst du WA feiern. Rund um Perth bekommst du Sonne satt, entspannte Großstadt-Vibes und viele Strände. Weiter nördlich warten Naturwunder wie das Ningaloo Reef, wo du mit Walhaien schnorcheln kannst, oder die rot leuchtenden Landschaften der Kimberley-Region.
Kurz gesagt: Ideal für Abenteurer, Individualreisende und alle, die Australien abseits der klassischen Route erleben möchten und kein Problem haben auch mal alleine sein zu können.

Wenn du wenig Zeit hast oder möglichst viele Highlights kompakt erleben willst, ist Western Australia schwierig. Die Distanzen sind enorm – hier bedeutet ein Roadtrip wirklich fahren, fahren, fahren. Auch wer viel Nachtleben oder Großstadttrubel sucht, wird außerhalb von Perth nicht fündig.

Western Australia ist riesig – und wirkt oft wie ein eigenes Land. Es ist der flächenmäßig größte Bundesstaat und gleichzeitig einer der am dünnsten besiedelten.

Was WA einzigartig macht:

  • Schnorcheln am Ningaloo Reef – oft weniger überlaufen als das Great Barrier Reef
  • Spektakuläre Sonnenuntergänge über dem Indischen Ozean
  • Dramatische Outback-Landschaften in der Kimberley
  • Traumstrände rund um Esperance mit fast schon karibisch wirkendem Wasser
  • Weinregion Margaret River

Im Vergleich zu Ost-Australien ist hier alles weiter, leerer und ursprünglicher. Western Australia fühlt sich nach Freiheit an.

Western Australia ist klimatisch sehr unterschiedlich:

Südwesten (Perth, Margaret River):

  • Mediterranes Klima
  • Heiße, trockene Sommer
  • Milde, etwas feuchtere Winter

Norden (Broome, Kimberley):

  • Tropisches Klima
  • Trockenzeit (Mai–Oktober) = beste Reisezeit
  • Regenzeit (November–April) mit Hitze und starken Niederschlägen

Beste Reisezeit:
April/Mai und September/Oktober für den Süden.
Mai bis September für den tropischen Norden.

Windseason
Rund um Perth und entlang der Küste ist es im australischen Sommer (November–März) oft ziemlich windig. Grund dafür ist die sogenannte „Fremantle Doctor“ – eine regelmäßige, starke Nachmittags-Seebrise, die an heißen Tagen vom Indischen Ozean hereinkommt.

  • Vormittags meist ruhig
  • Ab mittags/früher Nachmittag zunehmend windig
  • Perfekt für Kitesurfer & Windsurfer
  • Kann Strandtage etwas unangenehm machen

Gerade Dezember bis Februar gelten als die windigsten Monate im Südwesten.

Tasmanien

Tasmanien ist perfekt für alle, die Natur pur und kompakte Abenteuer lieben. Wenn du wilde Küsten, dichte Regenwälder, zerklüftete Berge und charmante kleine Städte in relativ kurzer Zeit erleben willst – dann wirst du Tasmanien lieben. Hobart strahlt entspannte Kleinstadt-Vibes aus, im MONA-Museum gibt es moderne Kunst, und rund um die Küste warten Highlights wie der Wineglass Bay, Cradle Mountain oder die atemberaubenden Wanderwege im Southwest National Park.

Kurz gesagt: Ideal für Wanderfreunde, Naturliebhaber und alle, die ein kompaktes, aber intensives Australien-Erlebnis suchen – ohne stundenlange Autofahrten zwischen den Highlights.

Wenn du auf Action, großes Nightlife oder endlose Weiten stehst, ist Tasmanien eher ruhig. Die Insel ist klein, die Straßen kurvig, und wer permanent Trubel sucht, wird hier nicht fündig – dafür entschädigt jede Landschaftsaufnahme für die Ruhe.

Tasmanien mag klein sein, aber es steckt voller spektakulärer Natur und einzigartiger Highlights – die Insel wirkt fast wie ein eigenes, wildes Paradies.

Was Tasmanien einzigartig macht:

  • Cradle Mountain & Overland Track – dramatische Berglandschaften und Wanderungen durch unberührte Natur
  • Wineglass Bay – einer der schönsten Strände Australiens, umgeben von smaragdgrünem Wasser und Natur pur
  • Freycinet National Park – rosa Granitfelsen, Buchten und Küstenwanderungen
  • Tasmanische Wildtiere – vom Tasmanischen Teufel bis zu Wombats und Wallabys, oft hautnah in freier Natur
  • Hobart & MONA – entspannte Stadt, charmante Hafenatmosphäre und moderne Kunst in einem der ungewöhnlichsten Museen Australiens
  • Unberührte Wälder & Wasserfälle – Regenwälder, Seen und rauschende Wasserfälle auf kleinem Raum

Im Vergleich zum australischen Festland ist Tasmanien kompakter, ursprünglicher und grüner. Hier verbinden sich dramatische Landschaften mit Ruhe, wilden Tieren und entspannten Städten – perfekt für alle, die die Natur intensiv erleben wollen, ohne stundenlang durch das Outback fahren zu müssen.

Tasmanien hat ein eher gemäßigtes, wechselhaftes Klima – das Wetter kann hier manchmal innerhalb eines Tages von Sonnenschein zu Regen wechseln.

  • Sommer (Dez–Feb): mild bis warm, ideal für Wanderungen, Strände und Outdoor-Aktivitäten
  • Herbst (März–Mai): farbenfrohe Wälder, angenehme Temperaturen, weniger Touristen
  • Winter (Juni–Aug): kühl, besonders in den Bergen kann es Schnee geben, perfekt für ruhige Naturerlebnisse
  • Frühling (Sept–Nov): blühende Landschaften, viele Tiere aktiv, sehr fotogen

Beste Reisezeit:
Für die meisten Aktivitäten, Wanderungen und Outdoor-Abenteuer eignen sich Dezember bis März am besten – dann sind die Temperaturen mild und die Tage lang. Wer Tasmanien im ruhigen, farbenfrohen Herbst erleben möchte, kann auch März bis Mai einplanen.

Good To Know

Bevor es losgeht, lohnt sich ein bisschen Organisation – aber ehrlich gesagt ist Australien für uns Deutsche ziemlich unkompliziert. Beim Visum hast du mehrere Möglichkeiten: Am häufigsten nutzen Reisende das kostenlose eVisitor-Visum (Subclass 651). Damit darfst du innerhalb von zwölf Monaten mehrfach einreisen und jeweils bis zu drei Monate am Stück bleiben – ideal für eine klassische Rundreise oder einen längeren Urlaub. Alternativ gibt es das ETA-Visum (Subclass 601), das ähnliche Bedingungen hat, aber in der Regel über eine App beantragt wird. Wenn du länger bleiben oder unterwegs arbeiten möchtest, ist das Working Holiday Visum (Subclass 417) spannend: Damit kannst du bis zu zwölf Monate in Australien reisen und arbeiten, unter bestimmten Voraussetzungen sogar verlängern. Wichtig ist in jedem Fall ein gültiger Reisepass – und es schadet nicht, den Antrag ein paar Wochen vor Abreise zu stellen, auch wenn die Genehmigung oft schnell kommt.

Wenn du – so wie ich – eine vierwöchige Reise planst, reicht das eVisitor-Visum völlig aus. Du kannst es ganz bequem online beantragen, und das Beste daran: Es ist tatsächlich kostenlos.

Beim Packen gilt ganz klar: weniger ist mehr. Die Sonne in Australien ist intensiv, also gehören Sonnenhut, Sonnenbrille und eine gute Sonnencreme unbedingt ins Gepäck. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist Gold wert, genauso wie bequeme Schuhe für Spaziergänge, Nationalparks oder kleine Wanderungen. Badesachen brauchst du sowieso – egal ob für traumhafte Strände, Wasserfälle oder Hotelpools. Und selbst wenn es tagsüber heiß ist: Für klimatisierte Busse, Flüge oder kühlere Abende ist eine dünne Jacke sehr praktisch. Vieles kannst du im Notfall auch vor Ort kaufen, daher lieber Platz für Souvenirs lassen.

Ob du dabei einen Rucksack oder Koffer wählst, hängt von deinem Reisestil ab: Für Roadtrips und viel Unterwegssein ist ein Rucksack flexibler, für Städte-Touren oder Hotelaufenthalte kann ein stabiler Koffer praktischer sein. Wir haben uns bei unserer Reise für Koffer entschieden, da wir diese am Camperverleih direkt abgeben konnten.

Australien ist riesig, unterschätze die Distanzen also nicht. Für Bundesstaaten wie Queensland oder Western Australia reichen 2–3 Wochen, Tasmanien 10–14 Tage, die Ostküste 3–4 Wochen. Wer die „Big Lap“ rund ums Land machen will, sollte mindestens 2–3 Monate einplanen – entspannt sind eher 4–6 Monate.

Die kleinen Bushflies können im Outback, Northern Territory, South Australia, Queensland und Western Australia ziemlich lästig sein. Harmlos, aber hartnäckig – besonders in ländlichen Gegenden. Fliegennetze, Hüte und Sonnenbrillen helfen, in Städten oder an windigen Stränden sind sie kaum ein Problem.

Der Wind kann stark sein, vor allem an Küsten, offenen Ebenen und im Outback. Eine leichte, windfeste Jacke schützt vor Staub und Sand. Meistens ist er erfrischend, vertreibt Fliegen und gehört einfach zum authentischen Australien-Feeling.

Vor Ort gibt es ein paar kleine Dinge zu beachten: Trinkgeld ist nicht üblich, wird aber geschätzt. Australier sind sehr locker, ein kurzes „Hey“ oder Kopfnicken reicht als Begrüßung. Beim Einkaufen wird oft geplaudert und beim Kassieren wird dir alles in Tüten gepackt – ziemlich entspannt. Kulturell wirkt Australien auf mich eher amerikanisch: große Autos, breite Straßen, eher wenig historische Architektur, da das Land früher hauptsächlich aus Gefängnissen bestand.

Die Australier selbst sind absolut Outdoor-Fans – fast jeder liebt Camping, Angeln, Wandern oder einfach Zeit in der Natur zu verbringen. Roadtrips mit Zelt oder Wohnmobil sind Klassiker, an Flüssen und Seen trifft man oft Einheimische beim Fischen, und an Stränden wird gesurft, gegrillt oder einfach entspannt. Für sie ist das Leben draußen normal, fast ein Teil der Kultur – und als Besucher merkt man schnell, dass alles sehr locker und unkompliziert abläuft. Wer selbst Lust auf Abenteuer hat, wird hier also direkt in die richtige Atmosphäre geworfen.

Bildergalerie


Besondere Orte


⌂ Darwin – tropisch, multikulturell, naturnah
⌂ Alice Springs – Outback, Aboriginal-Kultur
⌂ Derby– abgelegen, ruhig, extreme Gezeiten
⌂ Broome – Hafenstadt, Perlenindustrie, Cable Beach
⌂ Geralton – Art Déco, Küste, maritim
⌂ Perth – Großstadt, Strände, Weinregionen
⌂ Albany– historische Hafenstadt, Küstenlandschaft
⌂ Esperance– weiße Strände, Natur pur
⌂ Port Lincoln– Seafood, Fischerei, Hafen
⌂ Adelaide– Festivals, Food, Wein
⌂ Melbourne– Kultur, Design, Kaffee
⌂ Canberra– geplant, Politik, Museen
⌂ Sydney– Hafen, Wahrzeichen, Metropole
⌂ Hobart– kreativ, kolonial, naturnah
⌂ Cairns– tropisch, Reef, Regenwald
⌂ Brisbane– sonnig, modern, entspannt

𓇼 Bondi Beach (Sydney): ikonisch, Surfkultur, urban
𓇼 Manly Beach (Sydney): Fähre, familienfreundlich, Surfen
𓇼 Whitehaven Beach (Whitsundays): strahlend weißer Silikasand
𓇼 Surfers Paradise (Gold Coast): Hochhäuser, Surf-Hotspot, lebhaft
𓇼 Byron Bay (NSW): alternativ, Sonnenaufgänge, Surfen
𓇼 Hyams Beach (NSW): extrem weißer Sand, ruhiges Wasser
𓇼 Noosa Main Beach (QLD): geschützt, elegant, Anfänger-Surfen
𓇼 Cable Beach (Broome): rote Erde, Kamele, Sonnenuntergänge
𓇼 Turquoise Bay (Exmouth): Schnorcheln direkt vom Strand, Korallenriff
𓇼 Lucky Bay (Esperance): weißester Sand, Kängurus am Strand
𓇼 Wineglass Bay (Tasmanien): sichelförmig, wild, Panorama
𓇼 Bay of Fires (Tasmanien): orangefarbene Felsen, Kontrastfarben
𓇼 Palm Cove (bei Cairns): tropisch, Palmen, ruhig

Uluru (NT): ikonischer Monolith, Aboriginal-Kultur, Outback
Great Barrier Reef (QLD): weltgrößtes Korallenriff, Schnorcheln, Biodiversität
Daintree Rainforest (QLD): ältester tropischer Regenwald, Flora & Fauna
Blue Mountains (NSW): Schluchten, Wasserfälle, Eukalyptusnebel
Bungle Bungles / Purnululu NP (WA): bizarre Sandstein-Kuppeln, Outback
Cradle Mountain (Tas): alpine Landschaft, Seen, Wandern
Lake Hillier (WA): pinkfarbener See, einzigartig, Fotomotiv
Ningaloo Reef (WA): Korallenriff, Walhaie, Schnorcheln
Grampians / Gariwerd (Vic): Berge, Felsen, Aboriginal-Felskunst
Wilsons Promontory (Vic): wilde Küsten, Berge, Nationalpark
MacDonnell Ranges (NT): Outback-Gebirge, Schluchten, Wasserlöcher

Reisetagebuch


Tag 1+2

Aufbruch

Aufbruch ans andere Ende der Welt

Es ist endlich so weit: Unsere Reise beginnt. Es geht nach Australien – rund 16.500 Kilometer von Frankfurt entfernt und ein Land, das schon sehr lange ganz oben auf meiner Wunschliste steht.
Wir fliegen mit Emirates und legen einen Stopover in Dubai ein. Zwei lange Etappen liegen vor uns: erst etwa sechs Stunden, dann noch einmal dreizehn. Der Flug zieht sich ordentlich, und der Aufenthalt am Flughafen in Dubai macht es nicht unbedingt leichter. Acht Stunden Wartezeit und ehrlich gesagt hatte ich mir von einem der größten Flughäfen der Welt deutlich mehr erhofft – so richtig begeistert hat er mich nicht.
Schon unterwegs versuchen wir, uns an die Zeitverschiebung zu gewöhnen. Der Plan: wach bleiben. Die Realität: klappt nur so halb. Immer wieder nicken wir ein – ein kleiner Vorgeschmack auf den Jetlag, der uns in den nächsten Tagen noch begleiten wird.
Doch all das ist vergessen, als wir endlich ankommen. Überglücklich landen wir gegen Mitternacht am 27.12.25 in Melbourne. Müde, aber voller Vorfreude geht es direkt ins Hotel. Eine schnelle Dusche, ab ins Bett – und dann erst einmal schlafen. Australien, wir sind da.

Tag 3

Melbourne

Ankommen, organisieren, losfahren

Der erste Tag in Melbourne bricht an – zumindest offiziell, denn viel Schlaf holen wir nicht mehr nach. Wir schlafen bis zum Check-out, packen unsere Sachen und machen uns noch einmal auf den Weg zurück zum Flughafen. Gestern war einfach keine Energie mehr übrig, um uns um eine SIM-Karte zu kümmern. Im Nachhinein eine gute Entscheidung: Am Airport geht das nämlich am einfachsten. Alles wird direkt eingerichtet, während es online deutlich komplizierter ist. Kleiner Tipp also: SIM-Karte am besten direkt dort besorgen. Leider gab es am Flughafen nur Optus, ich würde euch Telstra empfehlen, gerade wenn ihr auch ins Outback wollt.
Anschließend geht es mit einem Uber weiter zum Camperverleih. Dieses Mal haben wir unseren Camper bei der THL Group gebucht. Eigentlich soll es – wie schon in Neuseeland – ein kleiner Hi-Top Camper werden. Aus irgendeinem Grund bekommen wir aber ein Upgrade. Klingt erst mal gut, entpuppt sich im Nachhinein allerdings nur bedingt als Vorteil. Wegen der Körpergröße meines Freundes brauchen wir eine Schlaflänge von über zwei Metern, und genau danach haben wir lange gesucht. Durch den Fahrzeugwechsel landen wir nun bei einer Schlaflänge von etwa 1,70 m – sagen wir mal so: Die Schlafsituation ist… kreativ. Trotzdem freuen wir uns über ein neueres Auto und nehmen es mit Humor.

Dann heißt es: raus aus der Stadt. Melbourne heben wir uns für das Ende der Reise auf. Schon beim Durchfahren beeindruckt mich die Stadt sofort, und ich weiß jetzt schon, dass ich mich darauf freue, mir später mehr Zeit für sie nehmen zu können.
Plötzlich ein kurzer Schreckmoment: Vor uns verliert ein Auto seinen Reifen – samt Felge. Wir halten an und fragen nach, ob alles in Ordnung ist. Zum Glück ist dem Fahrer nichts passiert, nur der Schock sitzt tief. Nach einem kurzen Sprint, um den entlaufenen Reifen wieder einzufangen, fahren wir weiter.

Erst als wir die Stadt hinter uns lassen, wird uns richtig bewusst: Wir sind endlich in Australien. Gleichzeitig macht sich die Zeitumstellung bemerkbar, wir sind völlig erledigt. Uns ist klar: Heute fahren wir nicht mehr weit.

Nach dem ersten Einkauf bei Coles fahren wir weiter nach Cape Paterson. Dort stehen wir zum ersten Mal an einem Strand. Es ist bereits spät und ziemlich windig, also kein Badewetter mehr. Gegen 18 Uhr beginnen wir, nach einem Campingplatz zu suchen – was zur Ferienzeit in Australien gar nicht so einfach ist. Viele Plätze sind Monate im Voraus ausgebucht. Nach längerer Suche finden wir schließlich einen kostenfreien Stellplatz abseits der Highways.
Grundsätzlich buche ich übrigens keine Campingplätze im Voraus. Ich möchte flexibel bleiben, und bisher findet sich am Ende immer irgendwo ein Platz – selbst in der Hochsaison.

Nach einem schnellen Abendessen fallen wir müde ins Bett. Der erste richtige Reisetag ist extrem anstrengend, und wir merken deutlich: Nach so einem langen Flug braucht der Körper zwei bis drei Tage, um wirklich anzukommen. 

Tag 4

Wilsons Prom

Tiere, Traumstrände und Schreckmoment

Die erste Nacht im Camper ist sehr kurz. Ab zwei Uhr morgens liege ich wach, der Schlaf will einfach nicht mehr zurückkommen. Als gegen halb sechs die Kakadus anfangen, lautstark den neuen Tag einzuläuten, stehen wir schließlich auf. Dann geht es heute eben früher los.
Nach einem kleinen Frühstück machen wir uns auf den Weg in den Wilsons Promontory National Park. Zur Hauptsaison muss man hier mindestens sechs Monate im Voraus buchen, wenn man einen Campingplatz ergattern möchte. Wir sind heute nur für einen Tagesausflug hier – der Eintritt ist kostenlos.
Da mein Freund sich vom Flug eine kleine Erkältung eingefangen hat, lassen wir die große Wanderung ausfallen und entscheiden uns für einen kürzeren Rundweg. Auch so lohnt sich der Besuch absolut. Im gesamten National Park begegnen wir unzähligen Vogelarten, sehen Kängurus, Strauße und Schlangen. Australien zeigt sich direkt von seiner wilden Seite.
Im Anschluss fahren wir weiter zur Whiskey Bay. Ich habe im Vorfeld nur gelesen, wie schön dieser Strand sein soll – aber das, was uns hier erwartet, haut mich komplett um. Vielleicht ist es sogar der schönste Strand, den ich je gesehen habe. Hügelige, grüne Berge, eine beeindruckende Tierwelt, rote Felsen am Strand und türkisblaues, klares Meer. Ein perfekter Spot für Surfanfänger. Einige sind tatsächlich im Wasser, allerdings nur mit Neoprenanzug – ohne wäre es eindeutig zu kalt.
Wir verweilen am Strand, bevor wir uns schließlich auf den Weg nach Orbost machen. Dort haben wir vorab angerufen und uns einen Platz reserviert. Auf der Fahrt dorthin überwältigt mich immer wieder die australische Landschaft. Genau das wollte ich sehen. Genau hier wollte ich sein.
Plötzlich reißt uns eine Vollbremsung aus diesem Moment. Unsere Sachen fliegen durch den Camper – ein Känguru hüpft aus dem Nichts auf die Straße. Es ist wahnsinnig knapp, aber zum Glück passiert nichts. Das Känguru hüpft fröhlich weiter, wir atmen erst einmal tief durch. Ein kurzer Schockmoment, der uns zeigt, wie schnell hier etwas passieren kann – und wie aufmerksam man jederzeit sein muss.
Am Nachmittag kommen wir auf dem Campingplatz an. Es gibt eine heiße Dusche, und wir legen uns früh schlafen – in der Hoffnung, diese Nacht endlich durchschlafen zu können. 

Tag 5

Jervis Bay

Naturpools und Kängurus am Strand

Der neue Tag startet etwas durchwachsen. Meinem Freund geht es leider schlechter, und das bedeutet: Ich fahre heute zum ersten Mal den Camper. Anfangs bin ich noch ein wenig angespannt, aber man gewöhnt sich extrem schnell an das Linksfahren – und überraschenderweise macht es sogar richtig Spaß.

Heute liegt eine lange Strecke vor uns, denn wir wollen es bis zur Jervis Bay schaffen. Unser erster kurzer Stopp ist an der Barragga Bay, bevor es weiter nach Bermagui zu den Blue Pools geht. Dabei handelt es sich um natürliche Felsenpools direkt am Meer, die bei ruhiger See perfekt zum Schwimmen geeignet sind. Ich springe sofort ins Wasser und schwimme ein paar Runden. Die kurze Abkühlung tut unglaublich gut, bevor wir unsere Fahrt Richtung Norden fortsetzen.

Schließlich erreichen wir den Jervis Bay National Park – unser Tagesziel. Wir fahren direkt weiter zum Murrays Beach. Für den Eintritt in den National Park zahlen wir etwa 20 €, und es lohnt sich. Der Strand ist wieder einmal traumhaft schön: türkisblaues Meer, feiner weißer Sand und erstaunlich wenige Menschen. Ich hole direkt meine Schnorchelausrüstung aus dem Camper und gehe ins Wasser, um die Unterwasserwelt zu erkunden.
Am späten Nachmittag wechseln wir die Seite des Parks und fahren zum Cave Beach. Überall hüpfen wilde Kängurus herum. Ich setze mich einfach ins Gras und beobachte sie dabei, wie sie ganz entspannt snacken – unglaublich süß und irgendwie surreal. Danach gehen wir noch hinunter zum Strand und genießen die tief stehende Sonne.

Zum Abschluss des Tages verlassen wir den National Park wieder und fahren weiter zum Hyams Beach. Hyams Beach ist bekannt für einen der weißesten Sandstrände der Welt. Der extrem feine, fast pudrige Sand quietscht beim Gehen unter den Füßen und bildet einen starken Kontrast zum türkisfarbenen Wasser. Schlafen werden wir schließlich an einem kostenfreien Spot im Kingsfisher Reserve, wo uns ein atemberaubender Sonnenuntergang den Tag perfekt abrundet. 

Tag 6

Sydney

Spontan nach Sydney

Heute geht es nach Sydney. Wir wissen immer noch nicht so recht, wo wir Silvester verbringen wollen, und entscheiden uns dann ganz spontan dazu, den Camper in einem Vorort abzustellen und ein Hotel in der Stadt zu buchen. Günstig ist das nicht – aber später wird sich herausstellen, dass es eine der besten Entscheidungen seit Langem ist.

Schon am Morgen fahren wir Richtung Cronulla. Die Strecke führt an der Küste entlang, über die spektakuläre Sea Cliff Bridge und weiter zu einem Viewpoint, von dem aus man die Brücke noch einmal richtig gut sehen kann. Allein dieser Abschnitt fühlt sich schon wie ein kleines Highlight an.

In Cronulla angekommen ist der Parkplatz ziemlich voll. Das Wetter ist gut, alle wollen an den Strand. Trotzdem haben wir Glück und ergattern ganz hinten noch einen Platz für unseren langen Camper. Wir packen unsere Rucksäcke mit dem Nötigsten und machen uns auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle, die uns zum Bahnhof bringt. Von dort aus fahren wir etwa 1 Stunde und 15 Minuten bis hinein ins Sydney CBD.

Eigentlich wollen wir direkt losziehen und die Stadt erkunden, entscheiden uns dann aber erst einmal etwas zu essen, unsere Sachen im Hotel abzulegen und später noch einmal ohne Rucksack in die Stadt zu gehen – deutlich entspannter so.

Dann geht es los: am Hafen entlang, unter der Harbour Bridge hindurch, weiter zur Oper und durch den Botanischen Garten. Sydney beeindruckt uns sofort. Am Ende des Tages stehen knapp 30.000 Schritte auf der Uhr – mehr schaffen wir heute nicht mehr.
Erschöpft, aber glücklich gehen wir zurück ins Hotel. Morgen wird ein langer und anstrengender Tag – und wir wollen fit sein. 

Tag 7

Sydney

Silvester in Sydney

Silvester. Und dieses Jahr erlebe ich eines der beeindruckendsten Feuerwerke der Welt – noch dazu in einem der ersten Länder, die ins neue Jahr feiern. Dass Silvester in Sydney etwas ganz Besonderes ist, merkt man schnell: Jedes Jahr kommen über eine Millionen Menschen in die Stadt, um genau diesen Moment zu erleben.
Es gibt unzählige Orte, an denen gefeiert wird – kostenfrei oder extrem kostspielig, ruhig oder mitten im Trubel. Für jeden ist etwas dabei. Wir sind bereits seit gestern in Sydney und sparen uns damit die stressige Anreise am Silvestertag selbst, denn die Stadt ist jetzt schon voll von Menschen.

Am Morgen besorgen wir uns noch Snacks, dann geht es zu unserem ausgewählten Spot an der Lavender Bay. Dieser liegt im Norden Sydneys und ist deutlich weniger überlaufen als die bekannten Plätze rund um Oper und Botanischen Garten. Da ich mit großen Menschenmengen nicht besonders gut umgehen kann, ist dieser Ort perfekt für uns – und er ist kostenfrei.

Gegen 10 Uhr morgens kommen wir an. Noch sind kaum Leute da, ganz anders als an den komplett überfüllten Hotspots im Zentrum. Dafür haben wir den großen Vorteil, unseren Platz frei wählen zu können. Wir laufen bis ganz nach hinten – von hier sieht man die Oper nämlich durch die Harbour Bridge hindurch, und bisher ist nur die vorderste Reihe belegt.
Wir setzen uns in den Sand und lehnen uns an die Mauer hinter uns. Dieser Platz ist Gold wert: Man sitzt nicht stundenlang auf hartem Steinboden oder Rasen, was auf Dauer wirklich unangenehm werden kann. In der Nähe von uns befindet sich ein kleiner Tümpel – ideal, denken wir, denn dort wird sich sicher niemand hinsetzen… falsch gedacht.
Etwa eine Stunde nach unserer Ankunft setzt sich ein deutsches Paar neben uns. Wir kommen ins Gespräch, tauschen Reisegeschichten aus, und plötzlich vergeht die Zeit wie im Flug. Wenige Stunden später ist der gesamte Platz komplett gefüllt – ja, sogar im Tümpel sitzen inzwischen Leute auf Pappkartons.
Irgendwann wird es so voll, dass die Security kommt und den Zugang sperrt – zum Glück. Die Stimmung kippt langsam, viele nehmen immer weniger Rücksicht. Da hinter uns ein Fluchtweg liegt, darf sich dort niemand hinstellen. Jeder, der es trotzdem schafft, durch die Security zu kommen, wird direkt wieder weggeschickt. Kurz vor dem Feuerwerk versuchen unzählige Menschen, sich durch die Massen nach vorne zu drängen.
Meine ehrliche Meinung: Würden sich alle ruhig und respektvoll verhalten, könnten viel mehr Menschen etwas sehen, ohne dass Gedränge entsteht. Aber Panik und Egoismus übernehmen leider schnell. Wir haben einfach großes Glück mit unserem Platz – am Fluchtweg, mit Ruhe und freiem Blick.

Um 21 Uhr beginnt das erste Feuerwerk, das traditionelle Familienfeuerwerk, und spätestens jetzt nimmt das Gedränge spürbar zu. Gegen 23 Uhr wird eine Schweigeminute für die Opfer des Anschlags am Bondi Beach abgehalten – ein stiller, sehr bewegender Moment inmitten dieser riesigen Menschenmenge.
Kurz vor Mitternacht eskaliert die Stimmung komplett. Alle wollen nach vorne. Wir stellen uns einfach auf die Mauer hinter uns und beobachten das Geschehen aus der Distanz. Der Countdown wird heruntergezählt – und dann geht es los.
Sofort schießen mir die Tränen in die Augen. Das, was ich sehe, und alles, was dieser Tag mit sich gebracht hat, ist einfach zu viel auf einmal. Ich kann in diesem Moment kaum glauben, dass ich genau hier bin und das erleben darf. Auch wenn ich beim Finale kurz ein Video mache – kein Video der Welt kann wiedergeben, was ich in diesem Moment fühle. Das ist einzigartig. Und ich kann euch auch sagen: Das mache ich nie wieder. 
Zwölf Minuten lang dauert das Feuerwerk. Danach bleiben wir noch eine Weile bei unseren neuen Bekanntschaften, während viele andere den Platz sofort verlassen – nach über zehn Stunden Warten. Wir umarmen uns, wünschen uns ein schönes neues Jahr und sprechen über das Feuerwerk und unsere nächsten Reisepläne.

Erst als der Großteil der Menschenmenge das Gelände verlassen hat, machen auch wir uns auf den Rückweg. Der Weg zu unserem Hotel dauert nur etwa 20 Minuten, doch unterwegs sehen wir die riesigen Menschenmassen, die sich Richtung Bahn- und Metrostationen bewegen. Die Polizei hat Barrikaden aufgebaut, Kreuzungen werden mit einem Ampelsystem geregelt – so etwas habe ich noch nie erlebt.
Im Hotel angekommen gibt es noch eine heiße Dusche. Dann fallen wir erschöpft, überwältigt und glücklich ins Bett. Willkommen 2026. 

Tag 8

Blue Mountains

Zurück zum Camper und die erste Wanderung des Jahres

Das Aufwachen im Hotel ist am ersten Januar überraschend entspannt. Kein Wecker, kein Trubel – genau das, was wir nach Silvester brauchen. Heute heißt es aber: Abschied nehmen vom Hotel, von der Stadt und zurück zu unserem eigentlichen Zuhause auf dieser Reise – dem Camper.
Gegen Mittag steigen wir in den Zug und fahren von Sydney zurück nach Cronulla. Angekommen holen wir unseren Camper ab und fahren direkt weiter Richtung Westen zu den Blue Mountains.

Die Blue Mountains liegen westlich ca. 1h Fahrtzeit von Sydney. Ihren Namen verdanken sie dem blauen Dunst, der durch die Eukalyptusbäume über den Schluchten schwebt. Die Landschaft ist voll von tiefen Tälern, Wasserfällen und Aussichtspunkten, die man am liebsten stundenlang einfach nur beobachten würde. Für uns sind die Blue Mountains ein perfekter Ort, um nach dem Trubel in Sydney wieder ein bisschen Ruhe in der Natur zu finden.

Unser Ziel sind die Wentworth Falls. Normalerweise führt die Wanderung vom oberen Rand der Blue Mountains bis hinunter ins Tal, aber dafür fühlen wir uns heute noch zu erschöpft. Also machen wir nur einen Teil der Strecke – und sind trotzdem glücklich über die erste Aussicht in den Bergen. Die Landschaft fühlt sich ruhig an, fast wie ein sanfter Neustart nach den letzten intensiven Tagen.

Da die Erschöpfung noch immer in uns steckt, suchen wir uns anschließend den nächsten kostenfreien Stellplatz, den wir finden können. Schön ist er nicht – direkt an einer Bahnschranke und einer Hauptstraße. Aber egal. Wir haben etwas zu Essen, ein Bett und sogar noch Bierchen.

Tag 9

Blue Mountains

Hanging Rock und Walls Cave

Heute geht es für uns tiefer in die Blue Mountains, zum Hanging Rock. Die Wanderung ist ziemlich einfach, kaum Höhenmeter, und am Ende kommt man an den Punkt, an dem man über einen Spalt im Fels springen kann – oder nicht. Wir laufen daran vorbei, ein paar Meter weiter entdecken wir eine kleine Grabstätte eines Jungen, der nur 18 Jahre alt geworden ist. Das erinnert daran, dass es zwar in den meisten Fällen gutgeht, aber immer ein Risiko besteht. Achtet auf euch, entscheidet selbst, wozu ihr bereit seid, und lasst euch niemals von anderen überreden.

Da ich bisher noch nichts Kulturelles in Australien erlebt habe, wollte ich das heute nachholen. Es geht zur Walls Cave. Ein steiler Weg führt bergab bis zur Höhle der Aborigines. Unterwegs sehen wir mehrere Vogelarten und sogar Hummer im Wasser – absolut faszinierend. An der Höhle selbst sollen aus Respekt vor der Kultur der Aborigines keine Fotos gemacht werden. Falls ihr den Track selbst laufen wollt, nehmt das bitte ernst: Respektiert die Kultur und macht keine Fotos von der Höhle.

Nach dem Track suchen wir uns einen kostenfreien Stellplatz in der Nähe von Sydney. Dort treffen wir einen Trucker mit seinem Hund – für mich mal wieder Liebe auf den ersten Blick. Den ganzen Abend verbringe ich damit, mit dem Hund zu kuscheln. Außerdem verschenken wir ein paar unserer Sachen an die Campnachbarn, denn morgen geht es weiter, unser nächster Flug steht an. Müde und zufrieden fallen wir früh ins Bett.

Tag 10

Sydney

Auf Wiedersehen New South Wales, hallo Tasmanien

Heute heißt es Abschied nehmen von New South Wales – und gleichzeitig hallo zu Tasmanien. Wir stehen morgens entspannt auf, machen uns Kaffee und Frühstück, packen schon einmal unsere Sachen zusammen und bringen den Camper auf Vordermann.
Bevor wir den Camper abgeben, wollen wir noch einmal einen Aussichtspunkt über Sydney besuchen. Wir halten kurz inne, genießen die Aussicht auf die Großstadt – ein schöner Moment zum Durchatmen. Dann geht es zum Camperverleih, unser treuer Begleiter wird abgegeben, und anschließend nehmen wir ein Uber zum Flughafen.

Nach Check-in und Sicherheitskontrolle heißt es warten. Als wir endlich an Bord gehen, bemerken wir, dass wir in der vordersten Reihe sitzen – so weit vorne war ich noch nie. Kein Flügel, keine Turbine, die unseren Blick auf das Land versperrt – perfekt für einen letzten Blick auf das australische Festland.

Der Flug nach Hobart dauert nur etwa zwei Stunden, hat aber leider Verspätung, sodass wir erst gegen 19:30 Uhr am Flughafen ankommen. Von dort geht es direkt zu unserer Unterkunft. Nach einer heißen Dusche fallen wir erschöpft ins Bett.
Heute passiert nicht viel – trotzdem war der Tag anstrengend. Morgen geht die Reise weiter, diesmal mit einem neuen Campervan, und ich bin schon unglaublich gespannt, was uns in Tasmanien erwartet. 

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Kosten


Die langen Flüge haben wir direkt über die Emirates-Webseite gebucht. Für insgesamt vier Flüge – Frankfurt–Dubai–Melbourne und zurück – haben wir rund 2.750€ pro Person gezahlt. Wir sind in Premium Economy geflogen, was einige Vorteile mit sich bringt: schnelleres Boarden, besseres Essen, mehr Komfort, die Beine können hochgelegt werden und man sitzt nur zu zweit. Besonders auf dem A380 sitzt man direkt hinter dem Cockpit ganz vorne und hat eine freie Sicht auf das Land – ohne Flügel oder Turbine im Weg.
Ob sich die Premium Economy lohnt, hängt meiner Meinung nach stark von der Flugdauer ab. Bei Flügen mit Zwischenstopp und über 10 Stunden Gesamtflugzeit ist sie definitiv angenehm. Bei kürzeren Strecken von acht bis neun Stunden würde ich aber weiterhin auf Economy setzen.

Die Flüge nach Tasmanien (Sydney–Hobart und Hobart-Melbourne) haben wir über die Billig-Airline Jetstar gebucht. Pro Person haben wir dafür 134€ bezahlt. Es handelt sich um Kurzstreckenflüge, daher gibt es keine verschiedenen Reiseklassen – man bekommt quasi genau das, wofür man bezahlt. Snacks oder Getränke kann man sich zusätzlich bestellen, das war’s im Wesentlichen. Für kurze Strecken absolut okay und preislich unschlagbar.

Wir haben auf dieser Reise zwei Camper gebucht. Der erste Camper begleitet uns für 8 Tage von Melbourne nach Sydney, der zweite für unsere 18-tägige Rundreise durch Tasmanien.
Der erste Camper ist ein Hi-Top ohne Nasszelle, mit innenliegender Küche sowie Essmöglichkeiten drinnen und draußen, von der Marke Britz. Dafür haben wir insgesamt 1.474,65€ bezahlt.
Der zweite Camper ist deutlich größer und besser ausgestattet: mit Nasszelle (Dusche & WC), Sitzplätzen innen und außen, einer größeren Liegefläche sowie einem Außengrill, von Maui. Dieser Camper hat uns 3.749,58€ gekostet.

Wir sind zur absoluten Hauptreisezeit unterwegs, entsprechend hoch sind die Preise. Reist man im australischen Winter, zahlt man oft nur etwa die Hälfte. Allerdings sollte man diese Jahreszeit nicht unterschätzen – gerade in Tasmanien kann es durchaus kalt werden und sogar schneien, dessen sollte man sich vorab bewusst sein.

Unterm Strich haben wir sehr viel Geld für die Camper ausgegeben, und ehrlich gesagt stimmt für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis kaum noch. Die Ausstattung ist eher mager: günstige Campingstühle, alte Campingtische, stumpfe Messer, durchgeschnittene Schneidebretter und kaputte Schubladen, die man teilweise selbst reparieren muss. Zusätzlich hatten wir beim ersten Camper in Tasmanien gegen Ende Warnmeldungen, dass die Bremsen überprüft werden müssen. Wir sind daraufhin zum Verleih gefahren und haben einen neuen Camper bekommen. Es wird sich also grundsätzlich gekümmert – allerdings muss man selbst viel telefonieren, warten und Zeit investieren.
Genau deshalb sind wir uns aktuell nicht sicher, ob ein weiterer Campingurlaub mit Camper für uns noch einmal infrage kommt.

Tanken mussten wir tatsächlich gar nicht so häufig und die Spritpreise in Australien sind im Vergleich zu Deutschland wirklich günstiger. In Australien liegt der Dieselpreis aktuell (Feb 2026) bei etwa 1,70 AUD pro Liter, was umgerechnet ungefähr 1,00€ bzw. deutlich unter dem Preis liegt, den wir hier für Diesel bezahlen
Insgesamt haben wir für’s Tanken 367,40€ bezahlt – nicht wenig, aber für so viele Kilometer, wie wir zurückgelegt haben, echt fair.
Was das Parken angeht, hatten wir fast überhaupt keine Kosten. In Australien sind viele Parkplätze kostenfrei, und wir mussten nur einmal in Hobart für 8 AUD am Hafen bezahlen, weil wir in die Stadt wollten. Alles andere war einfach frei zugänglich.

Bei den Campingplätzen konnten wir auf dieser Reise richtig sparen. Unser Camper war komplett ausgestattet, und dank der Solarplatten auf dem Dach hat sich der Strom immer wieder selbst aufgeladen. Dadurch mussten wir so gut wie nie auf kostenpflichtige Campingplätze ausweichen. Auch geduscht haben wir oft direkt im Camper.
Rund um Hobart wurde es allerdings schwieriger, kostenfreie Stellplätze zu finden, weshalb wir gegen Ende der Reise häufiger bezahlen mussten. Trotzdem haben wir die meiste Zeit auf Free Camps übernachtet. Insgesamt haben wir nur 68,89€ für Campingplätze ausgegeben – und damit deutlich weniger als bei unserer Reise durch Neuseeland.

Für Unterkünfte haben wir diesmal leider etwas mehr Geld ausgegeben, als ursprünglich geplant – vor allem dafür, dass wir die meiste Zeit eigentlich im Camper unterwegs waren. Der größte Kostenfaktor war das Hotel an Silvester in Sydney, das uns für zwei Nächte ganze 800€ gekostet hat. Auch das Air bnb in Melbourne war mit knapp 600€ nicht gerade günstig.
Trotzdem muss man sagen, dass wir die Unterkünfte nach der langen Campingzeit sehr genossen haben – eine richtige Dusche, ein bequemes Bett und einfach mal Raum für sich selbst. Insgesamt haben wir für alle Unterkünfte 1.604,66€ausgegeben.

Essen und Trinken teilen wir in diesem Urlaub in drei Kategorien auf, damit es etwas übersichtlicher bleibt. Da wir die meiste Zeit mit dem Camper unterwegs waren, haben wir viel selbst gekocht. Dafür waren wir regelmäßig in Supermärkten wie Woolworths oder Coles einkaufen. Auf dem Einkaufszettel standen oft frisches Obst und Gemüse, Reis, Fleisch zum Grillen, Quark – aber natürlich auch mal Snacks wie Tim Tams oder Chips. Insgesamt haben wir in vier Wochen 902,10€ für Lebensmittel im Supermarkt ausgegeben.
Wenn wir keine Lust auf Kochen hatten, sind wir essen gegangen. Für Restaurants, Cafés und Take-away haben wir insgesamt 621,79€ ausgegeben.
Bleibt noch die Kategorie Alkohol – und der ist in Australien wirklich teuer. Außerdem bekommt man Alkohol nicht im normalen Supermarkt wie bei uns, sondern ausschließlich in speziellen Läden wie Liquor StoreThirsty Camel oder Bottle-O. Ab und zu gab es ein Bier oder eine Flasche Wein, insgesamt haben wir dafür 128,09€ ausgegeben. Fazit: Ohne Alkohol lebt es sich definitiv gesünder – und vor allem deutlich sparsamer.

Für Aktivitäten haben wir insgesamt 361,08€ ausgegeben. Darunter fallen Eintritte zu verschiedenen National Parks, die Überfahrt nach Maria Island, der Eintritt zur historischen Stätte Port Arthur, Cradle Mountain, das MONA Museum sowie einem botanischen Garten. Insgesamt ein fairer Betrag für all die Erlebnisse und Eindrücke, die wir dafür bekommen haben.

Flüge:
Campervan 1:
Campervan 2:
Tanken:
Campingplätze:
Unterkünfte:
Lebensmittel:
Alkohol:
Essen gehen:
Aktivitäten:
Maut:

Gesamt:

5.768,00€
1.474,65€
3.749,58€
367,40€
68,89€
1.604,66€
902,10€
128,09€
621,79€
361,08€
33,30€

15.623,45€ geschätzte Kosten (Pro Person ca. 7.811,73€)

Fazit


Highlights

Sydney Silvester: Das Feuerwerk an der Lavender Bay zu erleben, die Oper durch die Harbour Bridge zu sehen, die Atmosphäre zu spüren – unvergesslich und absolut einzigartig.
Whiskey Bay & Jervis Bay: Traumstrände mit türkisblauem Wasser, weißen Sandstränden und wilden Kängurus
Blue Mountains & Wanderungen: Ruhe in den Bergen, atemberaubende Aussichten bei Wentworth Falls, Hanging Rock und Walls Cave. Besonders die Begegnung mit der Natur und den Tieren bleibt unvergesslich.
Tierbegegnungen: Tiere in freier Wildbahn zu sehen, war ein absolutes Highlight.
Flexibilität & Abenteuer: Die Erfahrung, spontan Entscheidungen zu treffen, wie z. B. beim Free Camping oder bei der Wahl der Stellplätze, machte die Reise besonders aufregend.

Herausforderungen

Jetlag & Müdigkeit: Die langen Flüge, Zeitverschiebung und die ersten Tage haben uns deutlich zugesetzt.
Camping unter Zeitdruck: Besonders in der Ferienzeit war es nicht immer einfach, freie Stellplätze zu finden.
Menschenmassen: Silvester in Sydney war faszinierend, aber auch stressig durch die extrem dichten Menschenmengen. Hier war Geduld und Planung gefragt.
Einschränkungen durch Gesundheit: Erkältung und körperliche Erschöpfung haben Wanderungen teilweise eingeschränkt.
Camper-Situationen: Schlafplatzgröße und Gepäckorganisation waren manchmal knapp und erforderten Anpassungsfähigkeit.

Was wir gelernt haben

Flexibilität ist der Schlüssel: Spontane Entscheidungen können die Reise oft noch besser machen, z. B. bei Stellplätzen oder Hotelbuchungen.
Respekt vor Natur & Kultur: Kleine Hinweise, wie kein Fotografieren in den Walls Cave Höhlen, zeigen, dass Achtsamkeit wichtig ist.
Früh starten lohnt sich: Viele Wanderungen und Strände sind morgens ruhiger und deutlich angenehmer.
Die Schönheit der Natur genießen: Man muss nicht immer die komplette Strecke laufen oder alles perfekt schaffen – auch kurze Stopps bieten unglaubliche Erlebnisse.
Abenteuer macht am meisten Spaß mit Offenheit: Jede Begegnung, sei es mit Tieren, Menschen oder unerwarteten Situationen wie einem Känguru auf der Straße, macht die Reise lebendig.