Mallorca bereisen: Nachhaltig statt Massentourismus
Mallorca ist eine der beliebtesten Urlaubsinseln Europas – kein Wunder, bei Sonne, Strand und mediterranem Flair. Doch genau diese Beliebtheit bringt auch Herausforderungen mit sich: Massentourismus prägt große Teile der Insel.
Besonders in den Sommermonaten strömen Touristen in die bekannten Orte wie Palma, Magaluf oder den Ballermann. Die Straßen, Strände und Sehenswürdigkeiten sind oft überfüllt, die Preise steigen, und die Ruhe, die viele auf Mallorca suchen, bleibt manchmal auf der Strecke.
Wer den Trubel vermeiden möchte, sollte sich auf die weniger bekannten Seiten der Insel konzentrieren: versteckte Buchten, ruhige Bergdörfer oder abgelegene Wanderwege bieten ein authentisches Mallorca-Erlebnis, abseits der Touristenströme. Ein Mietwagen oder frühes Aufstehen kann dabei helfen, die Insel entspannt zu erkunden.
Tipps für alternatives Reisen
- Nebensaison wählen: Frühling oder Herbst sind ideal – milde Temperaturen, weniger Menschen, günstigere Preise.
- Abseits der Hotspots bleiben: Statt Ballermann & Co. lieber kleinere Dörfer, versteckte Buchten und Inland-Regionen besuchen.
- Lokale Anbieter unterstützen: In Familienpensionen übernachten, in kleinen Restaurants essen, Produkte aus der Region kaufen.
- Respekt vor Natur & Kultur: Müll vermeiden, Wanderwege einhalten, kulturelle Regeln beachten.
5 Orte, auf die man ausweichen könnte
- Cala Tuent – Abgelegene Bucht im Tramuntana-Gebirge, kaum Touristen, perfekt zum Wandern und Entspannen.
- Port de Pollença (Abseits der Promenade) – Nördlich gelegen, ruhiger als die bekannten Strände.
- Cala Varques oder Caló des Moro – Traumhafte Buchten, früh ankommen lohnt sich, um Menschenmassen zu vermeiden.
- Inland-Dörfer wie Fornalutx oder Bunyola – Malerische Orte in den Bergen, sehr authentisch.
- Strände wie Es Caragol oder Playa de Muro (abseits der Hauptbereiche) – Weniger besucht als die typischen Resorts.
So wird der Urlaub nicht nur erholsamer, sondern auch ein Beitrag zum Schutz dieser wunderschönen Insel.
